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EU-Austritt Nur ein zweites Referendum hilft aus der Misere!

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Ein Brexit-Befürworter kurz nach dem Brexit-Referendum 2016. Quelle: REUTERS

Die britische Regierung sollte die Bevölkerung noch einmal zum EU-Austritt befragen. Die Bürger könnten dann die von den Brexit-Befürwortern gemachten Versprechungen einem Realitätscheck unterziehen. Das wäre gelebte Demokratie.

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Der Brexit steckt in einer Sackgasse. Und da muss er schnell raus. Ich bin britischer Staatsbürger, in Hamburg geboren, arbeite für ein deutsches Unternehmen. Für mich ist klar: Den ausgehandelten Deal mit der Europäischen Union wollen die Briten nicht. Nachverhandeln will die EU nicht. Und einen Austritt ohne Deal will niemand. Warnungen vor dem Chaos, das bei einem harten Brexit ausbrechen würde, sind unüberhörbar. Sie kommen aus allen Bereichen der Wirtschaft. Ein ungeordneter Brexit am 29. März würde starke wirtschaftspolitische Bremsspuren verursachen. Es gäbe nur Verlierer.

Seien wir ehrlich: Auf dem in mühsamen Verhandlungen geschnürten Paket klebt das Etikett Brexit, aber der Inhalt stimmt nicht mit dem überein, was die Briten als Brexit gewählt haben. Im Juni 2016 hatte sich eine nur knappe Mehrheit von 51,89 Prozent für einen Brexit entschieden, weil die Brexit-Befürworter sehr viel versprochen haben. Nur drei Beispiele:

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