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EU-Austritt Wie David Cameron am Brexit-Desaster verdient

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Brexit: Cameron Quelle: Public Domain

Erst brockte David Cameron den Briten das EU-Referendum ein. Dann tauchte er lange ab. Heute verdient der Ex-Premierminister der Tories am Brexit – und verdingt sich ausgerechnet als Wirtschaftsberater.

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Manchmal gerät ein einziger Satz buchstäblich zur Charakterfrage. Beim damaligen britischen Premierminister David Cameron zum Beispiel. Am 24. Juni 2016, am Morgen nach dem Brexit-Referendum, gab er seinen Rücktritt bekannt. Und die Legende geht, dass er einem Vertrauten dabei noch ein paar deutliche Abschiedsworte zuraunte: „Wieso soll immer ich den schwierigen Sch ... machen?“

Seither ist Cameron aus der Öffentlichkeit so gut wie verschwunden. Doch je länger das Austrittsdrama dauert, je tiefer Regierung und Parlament im eigenen Chaos versinken, desto mehr Briten fragen sich: Wo steckt eigentlich der Mann, der uns den Brexit eingebrockt hat? Großbritanniens jüngster Premierminister hat die Briten 2016 zum Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU aufgerufen. Allein die Folgen seiner Entscheidung, die „Sch ...“ eben, die er wohl vor allem aus parteitaktischen Gründen traf, wollte Cameron damals nicht ausbaden. Eine Erklärung? Gar ein Sorry? Nichts dergleichen.

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