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EU-Kommissar Günther Oettinger „Bei Italien ist es fünf nach zwölf“

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Günther Oettinger, 65, gibt im Oktober nach insgesamt zehn Jahren in Brüssel das Amt des EU-Haushaltskommissars auf. Der CDU-Politiker und ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident war als Kommissar vorher bereits für Digitale Wirtschaft und Energie zuständig. Quelle: AP

Die EU-Kommission geht wegen der Schuldenpolitik gegen Italien vor. Günther Oettinger erklärt, warum das strenge Durchgreifen überfällig war und spricht über den Brüsseler Personalpoker und die Fehler der CDU.

Herr Oettinger, fangen wir mit der deutschen Politik an: Wie lange wird die große Koalition in Berlin noch halten?
Günther Oettinger: Ich erwarte, dass die SPD bereit ist, die große Koalition fortzusetzen.

Die Frage war: Wie lange?
Es gibt ja ein wichtiges Zieldatum: die Halbzeitprüfung zur Mitte der Koalition. Wenn sich die SPD ansieht, was wir gemeinsam erreicht haben, muss sie zu dem Ergebnis kommen, das Ganze war nicht erfolglos. Und wir sind mit der breiten Erkenntnis aus der CDU-Klausurtagung herausgekommen, dass eine handlungsfähige Bundesregierung für Deutschland und Europa dringend notwendig ist.

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