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Euro-Zone Hier droht die Euro-Transferunion

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IWF-Chefin Christine Lagarde Quelle: dpa

Der IWF will die Euro-Zone mit einem Schlechtwetterfonds stabilisieren. Tatsächlich aber geht es um die Errichtung der Transferunion.

Es gab Zeiten, da war der Internationale Währungsfonds (IWF) die marktwirtschaftliche Speerspitze einer internationalen Finanzarchitektur, die ihre Aufgabe vor allem darin sah, Ländern mit Zahlungsbilanzschwierigkeiten Überbrückungshilfen zu gewähren. Doch diese Zeiten sind vorbei. Unter der Regie der ehemaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde hat sich das Washingtoner Institut zu einer Heimstatt keynesianischer Hebelökonomie und zur Propagandamaschine für Frankreichs Ideen von einer Transferunion in Europa verwandelt. Den jüngsten Beweis lieferte Lagarde Anfang dieser Woche, als sie in Berlin auf einer öffentlichen Veranstaltung den Vorschlag unterbreitete, die Euro-Zone durch einen Schlechtwetterfonds zu stabilisieren.

 
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