Europa Stabilität gibt es nicht umsonst

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Die Frankfurter Skyline mit Bankenviertel und dem Main. Quelle: imago

Europa ist gut aus der Krise gekommen. Aber es gibt keinen Grund, sich zurückzulehnen. Die EU muss jetzt zügig die Bankenunion vollenden.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise, von der Europa sich erholt hat, ging vom Bankensektor aus. Daher ist es richtig, dass die EU-Staats- und Regierungschefs neben der Weiterentwicklung des Stabilitätsmechanismus ESM, der notleidende Staaten mit Krediten und Bürgschaften unterstützt, die Vollendung der Bankenunion prioritär angehen wollen.

Viel ist seit der Krise erreicht worden. In enger Koordinierung mit internationalen Partnern hat Europa ein anspruchsvolles einheitliches Regelwerk für den Finanzsektor geschaffen. Die Banken in der Euro-Zone unterliegen einem einheitlichen Aufsichtsmechanismus. Sollte dennoch eine Bank in Schieflage geraten, stehen dem Einheitlichen Abwicklungsausschuss effektive Mechanismen zur Verfügung, Verluste in erster Linie den Aktionären und Gläubigern aufzuerlegen. Erst danach kann auf einen vom Bankensektor finanzierten Abwicklungsfonds zurückgegriffen werden.

 
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