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Europäische Union Junckers gute Bilanz – mit dickem Schönheitsfehler

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Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission Quelle: dpa

Wenige Wochen vor der Europa-Wahl stellt die EU-Kommission ihre Erfolge der vergangenen fünf Jahre vor. Doch ein wichtiges Problem bleibt unerwähnt: Die mangelnde Regeltreue und Disziplin in der Eurozone.

Es war einer der seltenen Auftritte von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vor der Presse in Brüssel. Am Dienstag stellte Juncker die Bilanz der EU-Kommission vor, die er seit November 2014 leitet. Wenig überraschend unterstrich der Luxemburger die Erfolge. „Wir haben weniger gemacht, und wir haben es besser gemacht“, sagte Juncker über seine Kommission.

Gerade im Bereich Wirtschaft konnte Juncker mit vielen positiven Zahlen aufwarten. Die Beschäftigungsquote, die 2014 noch bei 69,4 Prozent lag, ist in der EU mittlerweile auf das Rekordhoch von 73,2 Prozent gestiegen. Für 2020 erwartet Juncker einen weiteren Sprung auf 75 Prozent. Bei der Jungendarbeitslosenquote in der EU konnte er dagegen einen Rückgang um sieben Prozentpunkte auf 14 Prozent vermelden. Und bei den Gehältern einen Anstieg um 5,7 Prozent seit 2014. „Den Menschen geht es besser“, so Junckers Fazit.

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