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Europäische Zentralbank Die unheimliche Macht

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EZB: Die unheimliche Macht. Quelle: Illustration: Simon Prades

Warum die Europäische Zentralbank 20 Jahre nach ihrer Gründung zu einflussreich und zu intransparent ist – und was das mit der Italien-Krise zu tun hat.

Bürger und Steuerzahler heißt die Europäische Zentralbank (EZB) am Seiteneingang willkommen. Sie werden eingeteilt in kleine Gruppen, müssen vorbei an einer Sicherheitsschleuse, dort werden Taschen kontrolliert durch Frauen und Männer in Weiß. Könnte ja schließlich jeder kommen.

Es ist Freitag, Besuchstag bei der EZB, alle Tickets sind vergeben. 23 000 Menschen haben den kolossalen Frankfurter Turmbau allein 2017 besichtigt. Und das Interesse reißt nicht ab. Obwohl es früher mehr zu gucken gab: Bis in den 45. Stock fuhren die gläsernen Aufzüge. Heute speist die EZB ihre Besucher im Erdgeschoss ab: mit Tafeln über die Geschichte der Zentralbank. Hinauf auf die Arbeitsebenen lässt die EZB kaum jemanden mehr, schon gar nicht zum Präsidium auf Etage 41. Es gibt derzeit wohl einfach zu viele Wutbürger. Vor drei Jahren hat eine Aktivistin am Rande einer Pressekonferenz EZB-Chef Mario Draghi mit Konfetti überschüttet. Und gerufen: „Stoppt die Diktatur der EZB!“

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