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„Extrem naiv“ Johnsons Backstop-Alternative ist keine Lösung

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Boris Johnson hinter einem Zaun Quelle: dpa Picture-Alliance

Der britische Premier Boris Johnson preist den Plan eines Brexit-freundlichen Thinktanks als Lösung des irischen Grenzproblems. Auf der Grünen Insel kann die Begeisterung niemand verstehen.

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Boris Johnson ist zwar mittlerweile britischer Premierminister, aber das Handwerk des Journalisten, der er früher war, hat er nicht verlernt. Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin erklärte Kanzlerin Angela Merkel, dass man „ja vielleicht auch in den nächsten 30 Tagen“ eine Lösung für das Problem mit der inneririschen Grenze finden könne. Und Johnson baute sich daraus eine Schlagzeile, die dem Boulevard alle Ehre macht: Merkel habe ihm „einen mörderischen Zeitplan“ auferlegt. Aber was soll’s – er sei darüber „mehr als glücklich“.

Während die britischen Medien noch rätselten, ob es sich bei Merkels Satz um einen Beleg für die überraschende Humorfähigkeit der Deutschen handle, eröffnete Johnson der Öffentlichkeit bereits den Grund seines Glücks: Es gebe tatsächlich eine Lösung der Tory-Abgeordneten Greg Hands und Nicky Morgan, veröffentlicht vor wenigen Wochen durch den Pro-Brexit-Thinktank Prosperity UK – und diese Lösung sei „brillant“.

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