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Flüchtlinge Kauf dich frei

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Überfordertes Slowenien, unverantwortliches Österreich – so lauten die Vorwürfe, die deutsche Politiker den Nachbarn machen, die Flüchtlinge nach Deutschland weiterleiten. Und Deutschland? Ist auch nicht besser. Zu Besuch in Rostock.

Quelle: Maurice Kohl für WirtschaftsWoche

Als Jamal in Rostock aus dem Zug steigt, empfängt ihn eine Schar freundlicher junger Leute in Warnwesten. Immer wenn ein Fernzug einfährt, verteilen sie sich über den Bahnsteig und mustern die Fahrgäste. Wer arabisch oder afrikanisch aussieht und das kleine Reisegepäck der Habenichtse mit sich führt, den sprechen sie an. „Are you refugee? Do you want to go to Sweden?“ Jamal, 19 Jahre alt, Afghane, brüchiges, aber gut verständliches Englisch, sagt zweimal Ja. Im Gänsemarsch geht es herunter in die Bahnhofshalle, auf einer Tafel steht die wichtigste Botschaft in vier Sprachen, darunter Arabisch und Englisch: „We are not the police. No registration.“

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