„Geld her – oder wir treten aus!“
Quelle: Marcel Stahn

Vier Handlungsoptionen für Italien

Auch nach der gescheiterten Regierungsbildung in Italien bleiben die Forderungen von Lega und Cinque Stelle auf der Agenda. Sie könnten den Euro-Austritt forcieren. Das gilt besonders für die Idee einer Parallelwährung.

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Darf Europa darf nach der gescheiterten Regierungsbildung in Italien aufatmen? Die Antwort lautet: nur kurz. Denn durch den "Coup von oben", den Staatspräsident Mattarella betrieb, ist die politische Revolution aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Die Koalition von Lega und Cinque Stelle ist vorerst geplatzt. Doch damit sind die politischen Forderungen nach massiv steigenden Staatsausgaben und Schuldenerlassen ebenso wenig vom Tisch wie Gedankenspiele über das Verlassen der Währungsunion. Wenn es zu Neuwahlen kommt, droht ein noch stärkerer Rechtsruck. Umfragen sagen der Lega gut 25 Prozent voraus. Dann könnte sich deren Chef Salvini vielleicht sogar mit Silvio Berlusconi verbünden, der schon 2011 Geheimverhandlungen über den Austritt Italiens aus dem Euro führte.

 
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