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Gescheitertes Brexit-Votum Die ganz normale britische Irrationalität

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Brexit: Die ganz normale britische Irrationalität Quelle: Getty Images

Die EU machte bei den Brexit-Verhandlungen einen entscheidenden Fehler: Sie ging davon aus, dass die Briten ihre eigenen Interessen verfolgen würden.

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Lange sah es so aus, als ob sich die EU bei den Brexit-Verhandlungen auf ganzer Linie durchsetzt. Forderung für Forderung räumten die Unterhändler im Sinne der 27 verbleibenden Staaten ab. Großbritannien sollte seinen laufenden finanziellen Verpflichtungen nachkommen und einen zweistelligen Milliardenbetrag nach Brüssel überweisen. Um den Frieden in Irland nicht durch Grenzkontrollen zu gefährden, sollte es eine komplizierte Auffanglösung für Nordirland respektieren. Und einen Binnenmarkt à la carte, wie sich ihn in Großbritannien viele wünschten, bekamen die Briten auch nicht.

Doch der errungene Verhandlungssieg nutzt den 27 EU-Mitgliedstaaten nun wenig, nachdem die britischen Unterhausabgeordneten den Deal am Dienstag – mit noch mehr Nachdruck als erwartet – zurückwiesen. Das Abstimmungsergebnis macht einen harten Brexit wahrscheinlicher, also genau das Szenario, das exportorientierte EU-Nationen wie Deutschland vermeiden möchten.

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