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Griechenland Die griechische Tragödie wird wohl niemals enden

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Keine Regierung in Griechenland hat sich mit den Superreichen angelegt. Nur so aber ließe sich das Land retten.

Die Geschichte des modernen Griechenlands ist eine Abfolge von Staatsbankrotten. Quelle: dpa

Man kennt das Schauspiel mittlerweile: Die Spar-Ermahnungen des deutschen Finanzministers an die griechische Regierung, deren empörte Reaktion und ihre Forderung nach Schuldennachlass, die aufreizenden Überschriften der griechischen Presse – und schließlich die Entwarnung: nächste Kredittranche bewilligt. Seit fast acht Jahren geht das so. Wie soll dieses unwürdige Schauspiel aus Ermahnung und Gekränktheit jemals enden?

Denkbar ist dies nur unter zwei Umständen. Erstens: Wenn die Geber, also die finanzstarken Euro-Gruppen-Länder um Deutschland, das Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion endlich als Option akzeptierten. Dass sie diese Option unter keinen Umständen erproben wollen, ist bislang offenkundig. Vermutlich weniger aus ökonomischen Gründen als aus Motiven der Gesichtswahrung der gesamten politischen Klasse Europas.

 
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