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Im Windschatten der Euro-Krise Italiens neue Regierung macht Krisenkonzernen Probleme

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Flugzeug von Alitalia Quelle: Getty Images/AFP

Märkte und Politiker zittern vor der Euro-Politik der neuen Regierung in Rom. Die kurzfristigen Risiken für die Wirtschaft liegen aber ganz woanders – auch deutsche Unternehmen sind betroffen.

Der Raum, in dem Giuseppe Romano an diesem Vormittag Hoffnung verbreiten möchte, hat bessere Zeiten gesehen. Es ist ein Tag Anfang Frühling im süditalienischen Tarent, als Romano auf die abblätternde Farbe seiner Bürowand schaut und sagt: „Warten wir doch mal ab, chaotischer kann es eigentlich nicht werden.“ Als Chef der Gewerkschaft CGIL in der größten Industriestadt Süditaliens vertritt er die Interessen der mehr als 10.000 Arbeiter des Stahlwerks Ilva, des größten Europas. Die Partei Fünf Sterne möchte dieses Werk schließen. Und an diesem Tag zeichnet sich ab, dass die Fünf Sterne künftig die Regierung anführen könnten. Doch Romano gibt sich gelassen.

 
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