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Internationaler Währungsfonds Wohin steuert Christine Lagarde den IWF?

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Christine Lagarde bleibt weitere fünf Jahre Chefin des Internationalen Währungsfonds. Das ist schön für sie und für Europa – aber ist es auch gut für die Welt? Ein Interessenkonflikt droht.

Christine Lagarde. Quelle: REUTERS

Christine Lagarde ist 60 Jahre alt, 35 davon hat sie als Juristin verbracht. Regeln sind ihr zur zweiten Natur geworden, auch solche des Protokolls. Lagarde weiß, dass sie als Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) nur dann zu offiziellem Anlass persönlich vor ihr Dienstgebäude in Washington tritt, wenn ein Staatschef sich angekündigt hat, nicht etwa nur ein gewöhnlicher Regierungschef. Aber an diesem sonnigen Maitag im Jahr 2014 ist ihr das egal. Die Französin ist auf die 19th Street in Washington gelaufen, sie späht die Straße herunter, bis sie eine Autokolonne entdeckt, darin sitzt Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel, eine einfache Regierungschefin.
Als sie aussteigt, umarmt Lagarde die Deutsche. Die beiden Frauen mögen dieselbe Musik, Wagner, sie verfolgten schon in der Euro-Krise ähnliche Strategien, als Lagarde noch Frankreichs Finanzministerin war. Wer will sich bei so viel Zweisamkeit lange mit Protokollfragen aufhalten?
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