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Kreditvergabe Was die EZB mit dem Kauf von Anleihen tatsächlich vorhat

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Das Geschäftsbankensystem der Euro-Zone verfügt über riesige Zentralbankguthaben. Die Kreditvergabe wird seither vor allem durch die Bankenregulierung und die Knappheit akzeptabler Schuldner gebremst. Quelle: dpa

Die Europäische Zentralbank will die Kreditvergabe der Banken ankurbeln. So heißt es. Das funktioniert aber nicht. In Wirklichkeit stecken hinter der Bonds-Bonanza andere Motive.

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Nach dem jüngsten Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB) wird das Euro-System ab November jeden Monat Wertpapiere für 20 Milliarden Euro kaufen. Ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht?

Bei der Beantwortung dieser Frage darf man sich nicht von alten Lehrbuchweisheiten leiten lassen. Bis Herbst 2008 kauften Zentralbanken Staatsanleihen von den Banken, um deren knappe Zentralbankguthaben aufzufüllen, die Marktzinsen zu senken und die Kreditvergabe zu stimulieren.

Seit Beginn des „Quantitative Easing“ im Herbst 2008 ist das anders: Das Geschäftsbankensystem der Euro-Zone verfügt über riesige Zentralbankguthaben. Die Kreditvergabe wird seither vor allem durch die Bankenregulierung und die Knappheit akzeptabler Schuldner gebremst.

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