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Notenbanken Totengräber der Marktwirtschaft

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Die Notenbanken haben eine globale Fusionswelle ausgelöst. Das hat fatale Folgen für den Kapitalismus.

EZB in Frankfurt. Quelle: dpa

Die Börsianer jubelten, als sie Anfang der Woche erfuhren, dass der Münchner Industriegasehersteller Linde und sein US-Konkurrent Praxair fusionieren wollen. Die Aktien beider Unternehmen schossen in die Höhe. Analysten erhoffen sich von der Fusion große Synergieeffekte, die vom Vertrieb bis zum Einkauf reichen.

Dabei ist der Linde-Praxair-Deal nur das jüngste Glied in einer Kette von Fusionen und Übernahmen, die seit einigen Jahren die Weltwirtschaft überrollt. Von 2008 bis 2015 nahm die Zahl der Fusionen und Übernahmen weltweit um rund 28 Prozent auf fast 90.000 zu. Der Wert der Deals stieg sogar um 45 Prozent auf mehr als 6100 Milliarden Dollar.

 
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