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Österreichischer Wahlsieger Kurz mal Vorbild

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Annegret Kramp-Karrenbauer und Sebastian Kurz. Quelle: Getty Images

Ginge es nach den Annegret Kramp-Karrenbauer-Kritikern, müsste die CDU-Chefin mehr Sebastian Kurz wagen. Dabei ist es für eine Bilanz des österreichischen Wahlsiegers zu früh – vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht.

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Wien präsentiert sich an diesem herbstlichen Tag wie sein eigenes Museum. In der Herrengasse in der Innenstadt klappern die Hufe der Fiaker-Pferde, vor dem Café Central drängen sich die Touristen, und in dem Hotel daneben sitzt Norbert Scheele und spricht über „Plastiksackerl“. Plastik was?

„Die Bundesregierung unter Sebastian Kurz hat ein offenes Ohr für die Wirtschaft gehabt“, sagt Scheele. Um also über das Ende von Plastiktüten zu beraten, habe die Regierung Verbände, Unternehmen und NGOs an einen runden Tisch geladen „und deren Vorschläge angehört“, lobt der Manager des Bekleidungskonzerns C&A, gleichzeitig Vizepräsident des österreichischen Handelsverbands. Unter früheren Regierungen habe er diesen offenen Zu- und Umgang vermisst. Entsprechend positiv fällt Scheeles Fazit über die 18 Monate der Mitte-rechts-Regierung unter Sebastian Kurz aus: „Die Ansätze dieser Regierung bei wirtschaftspolitischen Fragen haben gestimmt.“

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