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Pro & Contra Sollte das Wahlrecht von Geburt an gelten?

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Wahl für alle? Quelle: imago images

An der Europawahl können auch Menschen in Vollbetreuung teilnehmen, Menschen unter 18 Jahren hingegen nicht. Sollte die demokratische Teilhabe jedem Bürger von Geburt an offenstehen? Ein Pro und Contra.

Sollte das Wahlrecht von Geburt an gelten? Ja!

Cordula Tutt

Nur wer wählt, der zählt. Darauf läuft es hinaus, besonders bei langfristigen Entscheidungen zur Wirtschaft: Wie viel Klimaschutz unternehmen wir? Wie organisieren wir Rente und Pflege? Wie bezahlen wir sie künftig? Nun haben sich knapp 85.000 Menschen ihr demokratisches Recht beim Bundesverfassungsgericht erstritten: Karlsruhe entschied per Eilverfahren, dass betreute Menschen mit geistiger Behinderung wählen dürfen, und zwar schon zur Europawahl.

Die Entscheidungsmacht des Volkes sollte zügig noch weiter gefasst werden. Wer Nachhaltigkeit als Maß der Politik predigt, muss alle Deutschen von Geburt an mitbestimmen lassen. Die Familienpolitik würde dann tatsächlich Familien zugute kommen, und in einer älter werdenden Gesellschaft hätten die Jungen zumindest eine Stimme.

Das Wahlrecht könnten zunächst die Eltern treuhänderisch ausüben. Sobald Kinder oder Jugendliche ihr Recht beanspruchten, könnten sie selbst entscheiden. Dafür braucht es kein festes Wahlalter.

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