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Schlusswort
Schwere Krawalle und Proteste in Frankreich Quelle: dpa

Werden vernetzte Demokratien unreformierbar?

Die Gelben Westen zwingen Emmanuel Macron, die Ökosteuer zu vertagen. Werden vernetzte Demokratien unreformierbar?

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Geschichte beschleunigt sich, die Halbwertszeit politischer Bewegungen schrumpft. Gerade eineinhalb Jahre ist es her, dass der französische Präsident Emmanuel Macron mithilfe einer Bewegung an die Macht kam, die nicht den Republikanern oder Sozialisten zuzurechnen war, sondern mit Mitteln der bürgerlichen, wirtschaftsnahen Reformen überzeugen konnte. „En marche“, so der Name der Bewegung. Er wird jetzt Programm, allerdings anders, als Macron sich das vorgestellt hat.

Verwüstete Champs-Élysées, ein Loch im Gesicht der Marianne, vor allem aber weit mehr als 100 Verletzte, so die Zwischenbilanz der gewaltsamen Proteste in Paris. Es waren die schlimmsten seit 1968. Sie richten sich gegen einen Präsidenten und seine Politik, der Teilen der Bevölkerung arrogant und abgehoben erscheint. In Frankreich, so lernen wir aus der Geschichte, fackelt man angesichts selbstherrlicher Führungsfiguren nicht lange. Man fackelt ab, was symbolisch für sie steht.

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