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Schuldenerleichterung für Griechenland Die Angst vor Athen

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Wie viel kostet Griechenlands Rettung? Quelle: imago

Griechenlands Rettung kostet den deutschen Steuerzahler Milliarden. Diese Erkenntnis wird die Bundesregierung bald nicht mehr verbergen können.

Politik, das wissen Profis, besteht zu einem guten Teil aus dem Aussitzen von Problemen. Schließlich erledigen sich oft genug Dinge von alleine. Manch heikles Dossier allerdings kann man nur verschleppen – bis sich die Schwierigkeiten mit Gewalt zurückmelden. Die Rettung Griechenlands ist so ein Fall, der mit dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August keinesfalls gelöst ist. Das Land im Südosten der Euro-Zone mag aus den Schlagzeilen verschwunden sein, ein zentrales Problem aber bleibt: die horrende Staatsschuld von fast 180 Prozent der Wirtschaftsleistung. Verbindlichkeiten in dieser Höhe kann Athen nie und nimmer tragen.

Bereits 2016 haben die Geldgeber – also auch die Bundesregierung in Person des damaligen CDU-Finanzministers Wolfgang Schäuble – den Griechen Schuldenerleichterungen versprochen. Schäuble pochte allerdings stets darauf, dass diese erst am Ende des Programms in Betracht kämen. Und nur, wenn Griechenland Reformen auch tatsächlich umgesetzt hat.

 
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