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Schuldenkrise Spanien ist auf dem richtigen Weg

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Nicht Spanien, sondern Portugal könnte zum Auslöser einer neuen Schuldenkrise in Europa werden.

Spanische Flagge. Quelle: dapd

Die Arbeitslosenquote bei mehr als 20 Prozent, ein hohes Budgetdefizit, mit Katalonien eine wirtschaftlich wichtige Provinz abspaltungswillig und seit mehr als einem halben Jahr keine handlungsfähige Regierung: Für manchen ist Spanien der Musterkandidat für den nächsten Krisenherd in Europa. Doch der Schein trügt. Denn Spanien ist eines der wenigen Länder im Euro-Raum, das tatsächlich auf die Krise reagiert hat. Mit flexibleren Löhnen wurden die Wettbewerbsfähigkeit und die Profitabilität verbessert, Anteile am Weltmarkt zurückgewonnen und die Investitionen angeschoben. Natürlich hätte ein Volkswirt noch viele Ideen für weitere notwendige Reformen in Spanien. Aber dies gilt für alle Länder, nicht zuletzt unser eigenes.
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Und gerade Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür, wie durchgreifende Reformen an neuralgischen Punkten, etwa die unter dem früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder eingeleiteten Arbeitsmarktreformen, bei der Wirtschaft den Knoten platzen lassen können.

 
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