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Steuern Zu teure Gerechtigkeit

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Schlupfloch: Via Irland verkauft Google Werbung Quelle: REUTERS

Die Digitalkonzerne sollen für ihre Dienstleistungen auch in Deutschland Steuern zahlen. Klingt gut, ist in Wahrheit aber ein finanzielles Desaster.

Wenn der neue Finanzminister Olaf Scholz (SPD) am Sonntag in die große weite Welt aufbricht, stehen für Deutschland gleich viele Milliarden Euro auf dem Spiel. Denn beim Treffen der Finanzminister der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen (G20) in Buenos Aires geht es um ein heikles Thema: Wie sollen globale Digitalkonzerne künftig besteuert werden?

Es ist eine der wichtigsten Gerechtigkeitsfragen der Gegenwart. Denn bislang können sich Firmen wie Google und Facebook zentral in einem Niedrigsteuerland veranlagen lassen. Wenn sie etwa in der Bundesrepublik Umsätze mit Werbung erzielen, hat der deutsche Fiskus davon nichts. Deshalb wollen die Bundesregierung und die meisten anderen EU-Staaten, dass die digitalen Giganten dort Steuern zahlen, wo sie auch ihr Geschäft machen.

 
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