WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Türkei Erdogan träumt vom Silicon Valley

Premium

Mit zwei milliardenschweren Fonds versucht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, das Wirtschaftswachstum im Land anzuheizen – und ausländische Firmen zu kaufen.

Stürmische Zeiten: Erdoğan regiert das Land seit dem Putschversuch mit harter Hand. Quelle: Laif

Der größte Schatz der Türkei verbirgt sich im elften Stock des Akmerkez-Gebäudes im Istanbuler Geschäftsviertel Levent. Hier, in einem eher beliebig aussehenden Einkaufszentrum, residiert der Turkish Wealth Funds, der neue Nationalfonds des Landes. Und weil dieser Fonds eine persönliche Idee von Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist, gehören ihm bereits die Juwelen der türkischen Staatsunternehmen: Anteile der Ziraat Bank etwa, der Türk Telekom und 49 Prozent von Turkish Airlines.

Aber der Fonds soll nicht nur ansparen, indem er Staatsvermögen sichert und Erträge generiert. Er soll zudem die heimische Wirtschaft ankurbeln helfen – genau wie ein staatlicher Kreditgarantiefonds, der zwar schon älteren Datums ist, aber Ende 2016 üppig aufgestockt wurde. Auch er soll die türkische Wirtschaft kurz- und mittelfristig beleben, indem der Staat für kreditgebende Banken haftet.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%