WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Türkei Europa droht mit Erdoğan ein zweiter Putin

Premium

Erdoğan baut die Türkei in ein Präsidialsystem um und schafft die freie Presse ab. Was tun?

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Recep Tayyip Erdoğan. Quelle: REUTERS

Immer wieder werden westliche Medien für ihre angeblich unausgewogene Berichterstattung kritisiert. In China lautet der Vorwurf, wir würden uns zu sehr auf Probleme wie Umweltverschmutzung und Menschenrechte konzentrieren. In der Türkei heißt es, die westliche Presse sei regierungsfeindlich. Beide Vorwürfe sind nicht ganz falsch.

Als ich Anfang dieses Jahres von Shanghai nach Istanbul zog, wunderte ich mich darüber, mit welcher Verbissenheit sich manche Kollegen auf Staatspräsident Erdoğan eingeschossen hatten. Nach der Putschnacht vom 15. Juli schrieben viele als Erstes: „Jetzt schafft Erdoğan die Demokratie ab.“ Da feierten die Menschen noch den Sieg über die Putschisten auf den Straßen. Wäre etwas Ähnliches in Polen oder Frankreich geschehen – es hätte Glückwunschtelegramme statt Ermahnungen gehagelt.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

Jetzt 4 Wochen testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%