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Unesco-Welterbe „Man sollte Venedig als Replik nachbauen“

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Touristen auf kleinen Booten und riesigen Kreuzfahrtschiffen fotografieren Venedig Illustration Quelle: Illustration: Daniel Stolle

Die Auszeichnung als Unesco-Welterbe zählt zu den begehrtesten Siegeln der Welt. Doch was Tourismusförderer entzückt, sorgt bei Ökonomen für gemischte Gefühle. Der Status Welterbe hat auch Nachteile – und ist global sehr ungleich verteilt.

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Wenn Bruno Frey durch Basel wandert, freut er sich immer wieder neu an der pittoresken Altstadt und dem Blick auf das spätromanische Münster. Nur eine Sache gefällt dem Ökonomen nicht: dass seine Heimatstadt nicht das begehrte Welterbesiegel der Unesco besitzt – im Gegensatz zur Altstadt des nur knapp 100 Kilometer entfernten Bern. Für Lokalpatriot Frey ist das „völlig rätselhaft“.

Und ändern wird sich daran vorerst nichts. Vom 30. Juni bis 10. Juli trifft sich das Welterbekomitee der Unesco in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku, um über die diesjährigen Neuaufnahmen zu entscheiden. Basel ist für die Welterbeliste nicht nominiert, wohl aber 38 andere Stätten, etwa ein Nationalpark in Island, die Königsstadt Bagan in Myanmar und das Augsburger Wassermanagementsystem.

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