WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Weltpolitik beim EU-Gipfel Wie Europa global um Bedeutung kämpft

Premium
In Vielfalt entzweit: Welche Hand muss man denn nun schütteln, wenn man Europa grüßen möchte? Quelle: Getty Images

Von Handelskrieg bis Irankonflikt: Die EU gerät geopolitisch zusehends ins Hintertreffen. Künftig will die Staatenunion ihre Interessen offensiver vertreten – wieder einmal. Es könnte die letzte Chance sein.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat der deutschen Sprache ein Wort geschenkt, das es noch nicht in den Duden geschafft hat. Von der „Weltpolitikfähigkeit“ sprach der Luxemburger zum ersten Mal bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2018. Seither flechtet er seine Schöpfung immer wieder in seine Reden ein. Als er vergangenen Dienstag die Bilanz seiner Amtszeit vorstellte, brachte er das schwer übersetzbare Wort sogar in einem englischen Satz unter: „It is time we turned to Weltpolitikfähigkeit.“

Europas Staats- und Regierungschefs glauben ziemlich genau zu wissen, was unter dem Ungetüm mit den sieben Silben zu verstehen ist. „Wir bestätigen unsere Auffassung, dass wir gemeinsam stärker sind in einer Welt, die immer mehr aus dem Gleichgewicht gerät“, werden sie am Donnerstag in die Abschlusserklärung des informellen EU-Gipfels im rumänischen Sibiu schreiben.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

Jetzt 4 Wochen testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%