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Baubranche Der Preis des Booms

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Gerüst mit Bauarbeitern Quelle: imago

In kaum einer anderen Branche zeigt sich die konjunkturelle Überhitzung so stark wie am Bau. Personal, Maschinen und Baumaterial werden knapp, die Kunden müssen länger warten – und vielfach steigen die Preise.

„Kapazitätsengpässe im Bauhauptgewerbe?“ steht über dem druckfrischen Papier des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) – mit großem Fragezeichen. Auf sieben Seiten versucht der Verband derzeit mit Text und Grafiken zu widerlegen, was für Bauherren seit über einem Jahr bittere Erfahrung ist. Dass sie in ganz Deutschland kaum noch Bauunternehmen und Handwerker finden. Und dass dadurch Bauaufträge – vermutlich in Milliardenhöhe – unvergeben bleiben, was wiederum dem wirtschaftlichen Aufschwung schaden könnte. „Wir sind keine Konjunkturbremse“, sagt Heiko Stiepelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des HDB. „Wir treiben die Konjunktur sogar an, denn die Bauwirtschaft wächst ja überdurchschnittlich.“ Trotz der Klagen unversorgter Bauherren kann Stiepelmann, zugleich Chefvolkswirt des Verbands, sich „nicht vorstellen, dass der Markt so ausgequetscht ist“.

 
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