Boom in Schwellenländern vorbei Der Weltwirtschaft droht die nächste Dauerkrise

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Der Boom in China und den Schwellenländern ist vorbei. Die Weltwirtschaft steht vor einer Zäsur. Ohne den Motor in Fernost droht ihr die nächste Dauerkrise. Was das für Deutschland bedeutet.

Der China-Crash und die Auswirkungen für die Weltwirtschaft. Quelle: Illustration: Dmitri Broido, Foto: Fotolia

Der Spätsommer hätte für die Händler an den Börsen so angenehm sein können. Nach den nervenzehrenden Volten um die Griechenlandrettung hatten sie sich auf weniger hektische Tage gefreut. Doch daraus wurde nichts. Diesmal aber waren es nicht die Politiker in Athen, die die Börsianer in Unruhe versetzten, sondern die Regierung in Peking. Mitte vergangener Woche werteten die Machthaber in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt völlig überraschend ihre Währung ab – und lösten damit weltweite Kursstürze an den Aktien- und Devisenmärkten aus. Jetzt droht aus der Abwertung in Peking ein regionaler Flächenbrand zu werden. Verunsichert über die Lage der Wirtschaft im Reich der Mitte, ziehen Anleger ihr Kapital nicht nur aus China, sondern auch aus den asiatischen Schwellenländern ab. Die Währungen der Region schwächeln. Mehr und mehr greift die Angst vor einem globalen Währungskrieg um sich.

 
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