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Deglobalisierung Paradigmenwechsel im Welthandel

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Die Weltwirtschaft driftet auseinander. Der Handel zerfällt in regionale Blöcke. Quelle: Illustration: Cynthia Kittler

Die Globalisierung stockt, die Weltwirtschaft driftet auseinander, der Handel regionalisiert sich – und die Arbeitsteilung organisiert sich in drei großen Blöcken neu: Asien, Nordamerika, Europa. Was kommt da auf uns zu?

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Häufige Geschäftsreisen nach China? Für Roman Gorovoy ist das kein Thema mehr. Der Geschäftsführer von Electrostar aus dem schwäbischen Ebersbach, hat die Produktion seiner Warmluft-Händetrockner vor anderthalb Jahren von China zurück in die schwäbische Provinz geholt. „Die steigenden Lohnkosten und langen Lieferzeiten von acht bis zehn Wochen haben das Produzieren in China zunehmend unattraktiv gemacht“, sagt Gorovoy. Die Kunden wollten schnelle und individuelle Lösungen. Und „kleine Losgrößen lassen sich in Deutschland besser realisieren als in China“.

Der Rückzug von Electrostar ist Teil eines Trends, der eine Schubumkehr für die Weltwirtschaft bedeutet. Statt ihre Wertschöpfungsketten weiter über den Globus auszubreiten, fahren Unternehmen aus den Industrieländern ihre Auslandsaktivitäten zurück, verkürzen ihre Wertschöpfungsketten, fokussieren sich auf den Handel innerhalb ihrer Regionen und setzen auf neue Technologien.

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