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Denkfabrik Die Fed muss den Einflüssen aus der Politik widerstehen

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Der Harvard-Ökonom Robert Barro kritisiert die Zinssenkung der US-Notenbank und warnt vor dem Verlust ihrer Unabhängigkeit. Quelle: REUTERS

Die Währungshüter der Fed haben den Leitzinssatz gesenkt – auf Druck aus dem Weißen Haus. Das schadet der Glaubwürdigkeit der Geldpolitik.

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Sind die Leitzinsen in den USA derzeit zu hoch? Diese Frage lässt sich schwer mit Ja beantworten. Angesichts einer Inflationsrate von zuletzt 1,6 Prozent und eines Zielbandes für den Leitzins von aktuell 2,0 bis 2,25 Prozent liegt der reale Zinssatz bei lediglich 0,4 bis 0,6 Prozent.

Zum Vergleich: Von 1986 bis zur Lehman-Pleite im Herbst 2008 lag der reale Tagesgeldzins bei durchschnittlich 2,4 Prozent. Er errechnet sich aus der Differenz zwischen dem durchschnittlichen nominalen Tagesgeldsatz während dieses Zeitraums (4,9 Prozent) und der durchschnittlichen Inflationsrate (2,5 Prozent).

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