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Denkfabrik Was Staaten krisenfest macht – und was nicht

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Wie hilfreich und fundiert ist der neue Trendbegriff der „Resilienz“? Steckt dahinter ein taugliches Konzept, die Krisenanfälligkeit von Staaten zu messen? Quelle: imago

Resilienz ist der neue Modebegriff in ökonomischen Debatten. Steckt dahinter ein taugliches Konzept, die Krisenanfälligkeit von Staaten zu messen?

Ein Begriff macht Karriere: Ob bei EU, OECD oder Internationalem Währungsfonds – kaum ein Dokument zur wirtschaftspolitischen Strategie verzichtet heute noch auf das Ziel, Staaten resilient zu machen. Der neue Trendbegriff ist auf dem besten Weg, frühere Leitbegriffe wie Nachhaltigkeit auf hintere Ränge zu verbannen. Er zielt auf die Fähigkeit von Volkswirtschaften ab, präventive Maßnahmen zur Krisenbewältigung zu ergreifen, unmittelbare Krisenfolgen abzumildern und sich schnell an krisenbedingt veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Eine derart große wirtschaftspolitische Popularität sollte vorsichtig machen. Handelt es sich bei Resilienz vielleicht um einen scheinbar modernen, aber substanzlosen Begriff, der gerade wegen seiner Unbestimmtheit beliebt ist? Oder stecken vielleicht doch neue Erkenntnisse dahinter? In einer umfassenden und noch unveröffentlichten Studie haben sich das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und die Bertelsmann Stiftung jetzt mit diesen Fragen befasst – und dem Konzept der Resilienz durchaus Substanz bescheinigt, wenn es präzise genutzt und empirisch untermauert wird.

 
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