Denkfabrik Wir müssen einen Handelskrieg verhindern!

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Wie die EU auf die US-Strafzölle reagieren sollte. Quelle: dpa

Die EU sollte sich vom innenpolitisch motivierten Protektionismus des US-Präsidenten nicht provozieren lassen – und lieber den Freihandel mit anderen Regionen ausbauen.

Er tut es immer wieder, und er tut es offenbar gern. Anfang März schockte US-Präsident Donald Trump die internationale Öffentlichkeit, als er via Twitter verkündete, Handelskriege seien etwas Gutes – und noch dazu leicht zu gewinnen. Mit seiner Ankündigung, Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahleinfuhren und von 10 Prozent auf Aluminiumimporte einzuführen, testet er wieder einmal die Grenzen der Belastbarkeit der Beziehungen der USA mit ihren Handelspartnern aus. Vor allem sendet er ein innenpolitisches Signal an seine Wähler in den ehemaligen Industriegebieten der USA, das die gesamtwirtschaftlichen Folgen für sein Land ausblendet.

 
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