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Deutschland vor dem Abschwung? Das hässliche R-Wort

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Halbe Fahrt voraus: Die sich eintrübende Weltkonjunktur macht den deutschen Exporteuren das Leben schwer. Quelle: imago images

Brexit und Handelskrieg, künstliches Niedrigzins-Wachstum, Streit in der Euro-Zone und eine schwächelnde Konjunktur – das kommende Jahr birgt für Deutschland viele ökonomische Risiken. Droht eine Rezession?

Ein Anruf bei Johannes Schmidt? Deutschlands professionellen Konjunkturforschern käme das kaum in den Sinn. Vermutlich kennen sie den Mann nicht einmal. Wenn die Experten ihre Wachstumsprognosen erstellen, richten sie ihre Blicke nach Frankfurt, London und New York, auf Zinsen, Wechselkurse und Renditen. Schmidt sitzt aber nicht in Frankfurt oder London. Er ist auch kein Finanzexperte. Johannes Schmidt ist promovierter Ingenieur, sein Arbeitsplatz liegt in der Provinz, fernab der hektischen Finanzwelt, auf einem ruhigen Firmengelände in Bergisch Gladbach.

Und dennoch: Es lohnt sich, Schmidt zu fragen, wie es um die deutsche Wirtschaft steht. Er ist Chef von Indus, einer Finanzholding, die an mehr als 40 mittelständischen Unternehmen aus allen wichtigen Bereichen der deutschen Wirtschaft beteiligt ist: Automobilindustrie, Maschinenbau, Medizintechnik, Bauwirtschaft, Infrastruktur, Metalltechnik. Nur wenige Firmenleiter haben einen ähnlich guten Überblick über Deutschlands Wirtschaft, kennen deren Sorgen und Nöte so genau – können die Zukunftsperspektiven so gut einschätzen wie Schmidt.

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