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Essay Wir müssen zurück zu Keynes und rheinischem Kapitalismus

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Warum wir mehr staatliche Steuerung der Wirtschaft brauchen Quelle: Presse

Radikaler Wirtschaftsliberalismus ist falsch. Es wird mehr staatliche Steuerung der Wirtschaft auf dem Weg zur Industrie 4.0 geben müssen. Die Linke muss zurück zu einer „politischen Ökonomie“, um sie mit einem „Keynesianismus für das 21. Jahrhundert“ zu unterlegen.

Man glaubt es fast nicht, aber so stand es gerade in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: Gut möglich, dass die Alternative für Deutschland (AfD) bei den nächsten Wahlen in Ostdeutschland mit einem linken Programm sehr erfolgreich ist. Der Autor des Stücks „National Sozial“ heißt Rainer Hank. Er ist so etwas wie der Vorzeigekapitalist des Blattes und doch schreibt er diese These auf.

Und – ist da wirklich was dran: an einer AfD, die linke Programmatik schwarz-rot-gold einfärbt, um am Ende leichtbraun auf Stimmenfang zu gehen? Bisher haben wir die AfD, in wirtschaftspolitischer Hinsicht, als neoliberale Professorenpartei erlebt. Hat deren Sprecher Jörg Meuthen nicht auf dem jüngsten Parteitag die Abschaffung der gesetzlichen Rente gefordert – und damit die intimen Träume des neoliberalen Lobbyvereins Initiative für Neue Soziale Marktwirtschaft formuliert? Meuthen, der Volkswirt, oder auch Alice Weidel, die Unternehmensberaterin und Ex-Goldman-Sachs-Bankerin – sie stehen für den Neoliberalismus.

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