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Europäische Union Steigende Inflation ist keine gute Nachricht

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Inflation: Das Leben in Deutschland wird wieder teurer. Quelle: Illustration

In Deutschland ziehen die Preise an. Notenbanker sagen, das sei eine gute Nachricht. Doch das stimmt nicht. Auch eine moderate Inflation frisst Ersparnisse, verzerrt Preise, treibt Verschuldung – und verschärft Ungleichheit.

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Klein, niedlich, fast mitleiderregend mutet es an, das Inflationsmonster, das die Herren von der Europäischen Zentralbank (EZB) gefangen haben. Eingepfercht in ein fest verschlossenes Glas, fristet es ein kümmerliches Dasein in einer Schublade unter dem Schreibtisch eines EZB-Mitarbeiters. Heraus aus dem Glas darf es nicht. Denn es könnte wachsen und außer Kontrolle geraten, so wie in den Siebzigerjahren, als das Ungetüm die Kaufkraft vieler Währungen zerstörte. Die Botschaft des Zeichentrickfilms mit dem Inflationsmonster, den die EZB auf ihre Homepage gestellt hat: Inflation ist gefährlich – aber die EZB hat sie im Griff. Was das heißt, erklärt der EZB-Mitarbeiter in dem Film so: „Unser Ziel ist es, die Inflation mittelfristig unter, aber nahe zwei Prozent zu halten.“

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