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HWWI-Ökonom Henning Vöpel „Die Gesamtkonstellation deutet auf eine Schuldenkrise hin“

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Quelle: dpa

Kurzfristig ist eine Staatsschuldenkrise nicht zu befürchten, glaubt der Ökonom Henning Vöpel. Aber langfristig durchaus, wenn Reformen ausbleiben und das Vertrauens in politische Handlungsfähigkeit verloren geht.

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WirtschaftsWoche: Die Zeit sei „noch nicht reif für eine neue Schuldenkrise“ schreiben Sie in Ihrer aktuellen Studie zu den Staatsschulden. Also reift sie früher oder später in jedem Fall heran?
Henning Vöpel: Ja, die Vermutung haben wir fast. Denn die Schuldenstände sind sehr hoch, zu hoch. Sie sind in den vergangenen zehn Jahren seit der Finanzkrise stark gestiegen. Seitdem wurden vor allem mit den Mitteln der Geldpolitik Vermögenspreise gestützt und letztlich aufgebläht. Und zudem mit staatlichen Konjunkturprogrammen die Krise vermieden. Das hat bis heute ganz gut funktioniert. Es war bislang aber auch relativ einfach, weil wir eine aufwärtsweisende Konjunktur hatten. Jetzt stehen wir an der Schwelle eines konjunkturellen Abschwungs. nicht nur bei uns in Deutschland, sondern im Grunde weltweit.

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