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Nobelpreisträger James Heckman „Die Leute tun alles, um in den Top Five zu publizieren“

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Quelle: Getty Images

Die VWL wird von fünf amerikanischen Fachzeitschriften dominiert. Wer in der Zunft Karriere machen will, muss hier publizieren. Wirtschaftsnobelpreisträger James Heckman kritisiert im Interview die Macht der Journals – und warnt vor negativen Folgen für die Themenvielfalt in der Ökonomie.

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James Heckman, geboren 1944, wurde im Alter von 29 Jahren zum Professor an der University of Chicago berufen. Im Jahr 2000 erhielt er zusammen mit Daniel McFadden den Wirtschafts-Nobelpreis für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse selektiver Stichproben.

WirtschaftsWoche: Professor Heckman, Sie selbst sind Co-Herausgeber des Journal of Political Economy. Passt das zu Ihrer massiven Kritik an den Top-Five-Wirtschaftsjournalen?
James Heckman: Warum denn nicht? Die Herausgeber der Journale haben Macht über das Leben der Wissenschaftler. Mir war dies nie so bewusst, bis ich selbst in diese Position kam. In meinem bisherigen Leben war ich zweimal Herausgeber, einmal in den 1980iger Jahren und heute. Dabei habe ich eine vollkommene Einstellungsänderung miterlebt.

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