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Ökonomie-Nobelpreis „Manchmal gewinnen auch Scharlatane“

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Im Jahr 2000 erhielt James Heckman den Wirtschaftsnobelpreis Quelle: PR

Der amerikanische Nobelpreisträger James Heckman über die Probleme bei der höchsten Auszeichnung für Ökonomen – und die Folgen des Preises für seine eigene Forscherkarriere.

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James Heckman, geboren 1944, wurde im Alter von 29 Jahren zum Professor an der University of Chicago berufen. Im Jahr 2000 erhielt er zusammen mit Daniel McFadden den Ökonomie-Nobelpreis für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse selektiver Stichproben.

WirtschaftsWoche: Professor Heckman, am 14. Oktober wird der diesjährige Preis der Schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften vergeben. Wer ist Ihr persönlicher Favorit?
James Heckman: Ach, ich weiß nicht. Ich habe keinen Favoriten. Für mich ist das Nobelpreis-Komitee ein Komitee wie jedes andere. Die Mitglieder sind Menschen, und Menschen machen Fehler. In der Vergangenheit haben viele Ökonomen den Nobelpreis gewonnen, die es wirklich verdient hatten. Es gab herausragende Gewinner. Andere aber waren eher unbedeutend. Und es gab auch Scharlatane, die das Komitee irgendwie von sich und ihren Leistungen überzeugen konnten.

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