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Schlusswort
„Die Wirtschaft ist für den Menschen da, nicht umgekehrt“, sagt Götz Werner. Quelle: dpa

Von der Verantwortung der Wirtschaft

Banker-Boni, Abgasversuche an Affen, Trumps Steuerreform – in Teilen der Wirtschaft scheint wieder einmal die Reihenfolge von Mittel und Zweck durcheinander zu geraten.

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Offenbar muss man alle Jahre wieder die Frage stellen, wie es eigentlich um Verstand und Moral der Wirtschaftselite bestellt ist. Schlecht, würde dm-Gründer Götz Werner vermutlich antworten. Er scheint einer der wenigen zu sein, der immer mal wieder von der Verantwortung der Wirtschaft spricht und dabei, man glaubt es kaum, nicht nur meint, was er sagt, sondern sich auch noch am eigenen Reden orientiert. Die aussterbende Art des „Homo fidus“, des verlässlichen Menschen.

„Die Wirtschaft ist für den Menschen da, nicht umgekehrt“, sagt Werner zum Beispiel, „denn ohne Menschen gäbe es keine Wirtschaft.“ In einem Interview fügte er einmal hinzu: „Ein Außerirdischer, der unsere Welt betrachtet, würde wahrscheinlich einen ganz anderen Eindruck bekommen.“ Das „wahrscheinlich“ darf man in diesen Tagen getrost durch „ganz sicher“ ersetzen.

 
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