WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Biometrie Nie mehr ein Niemand

Premium
Mit einem Blick aus der Anonymität: Viele Flüchtlinge wie hier in Uganda erhalten vom UNHCR erstmals eine Identität, mit der sie sich ausweisen können. Quelle: Getty Images

Die UN registrieren Menschen digital, per Fingerabdruck und Iris. Biometrie dämmt so Betrug in Flüchtlingscamps ein und sorgt sogar für wirtschaftlichen Aufschwung in den Gastgeberländern – doch es gibt auch Risiken.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Vor sechs Jahren flüchtete Mohammad Ali AlHameed mit seiner Frau Rania aus der südsyrischen Stadt Daraa vor dem Bürgerkrieg. Nun sitzt er im Büro des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) in Amman. Der schlanke Mann im rostroten Hemd ist gekommen, um endlich die Augen seines dreijährigen Sohnes Ahmed scannen zu lassen. Denn sein Sohn soll kein Niemand sein. Es dauert wenige Sekunden, die unverwechselbare Iris von Ahmed in der Datenbank des UNHCR zu speichern. Zusammen mit seinem Geburtsdatum und seiner Nationalität. Alles ist dann überall und jederzeit abrufbar, für den Rest seines Lebens.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen kostenlos testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%