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Cebit-Aus Nostalgie ist kein Geschäftsmodell

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So sah es 1990 auf der Cebit aus: Drei Kilo wog dieses tragbare Faxgerät. Den Strom lieferten Akkus oder die Autobatterie. Quelle: dpa

Die Cebit macht dicht – sei‘s drum. Über den Erfolg Deutschlands im digitalen Zeitalter entscheidet keine Messe von gestern, sondern Mut für Neues.

Nun ist also Schluss: Nach 32 Jahren wird die Computermesse Cebit eingestellt. Das ist kein Grund zum Jammern. Ganz im Gegenteil: Bei einer Messe geht es Unternehmern darum, lukrative Verträge zu schließen – und wichtige Impulse fürs Alltagsgeschäft mit zurück ins Büro zu nehmen. Die Cebit konnte ihnen zuletzt weder das eine noch das andere bieten.

Was waren das noch für Zeiten, als Microsoft in Hannover die Deutschlandpremiere seines neuen Betriebssystems zelebrierte. Jüngst belegte der US-Konzern nicht mal mehr einen eigenen Stand. Die Rekordmarke von 830.000 Besuchern, die auf dem Höhepunkt der Dotcom-Begeisterung um die Jahrtausendwende zur Cebit strömten, ist auf 120.000 zusammengesackt. Auch der Versuch, sich als hippes Tech-Festival mit Riesenrad, Podiumsdiskussionen und Street-Food-Trucks neu zu inszenieren, brachte kaum jemanden zurück.

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