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Das Transparenz-Paradoxon Warum selbst die übelsten Skandale Amazon, Google und Co. nicht schaden

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Amazon Echo Quelle: Patrick Schuch für WirtschaftsWoche

Millionen Menschen nutzen die Dienste von Techkonzernen wie Amazon und Google. Daran ändern auch immer neue Datenskandale wenig. Wie also entsteht Vertrauen in der digitalen Welt? Das erforschen Wissenschaftler weltweit – und finden widersprüchliche Antworten.

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Eigentlich wollte Martin Schneider nur wissen, welche Daten der Onlinehändler Amazon über ihn gesammelt hatte. Also schrieb er Ende vergangenen Jahres eine E-Mail an den US-Konzern. Und der lieferte, insgesamt 1700 Datensätze. Nur 50 davon betrafen Schneider. In den restlichen Dateien befanden sich Aufnahmen des Sprachassistenten Echo – den Schneider gar nicht verwendete. So war er plötzlich im Besitz Tausender intimster Tonaufnahmen aus fremden Wohnzimmern, Schlafräumen, Toiletten. Schneider heißt in Wahrheit anders – und gab sich den Allerweltsnamen, als er die Angelegenheit in der Computerzeitschrift „c’t“ öffentlich machte und so demonstrierte, wie schlampig der Datenschutz in der digitalen Welt gehandhabt wird.

Er warf damit auch eine Frage auf, die sich mit jedem weiteren Datenskandal drängender stellt: Wenn Tausende der sensibelsten Daten, über die Amazon verfügt, allein durch eine Unachtsamkeit in die falschen Hände geraten, wie kann es da sein, dass Millionen Menschen die Dienste des US-Unternehmens nutzen?

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