Google, Microsoft und Co. drängen ins Klassenzimmer

PremiumDigitale Bildung: Google, Microsoft und Co. drängen ins Klassenzimmer

17. Juli 2017, aktualisiert 18. Juli 2017, 08:18 Uhr
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Digitales Pfadfinderlager: Schüler im Programmiercamp von Microsoft beim Workshop.

von Michael Kroker und Christian Schlesiger

Die Politik hat das Thema lange verschlafen. Jetzt erobern die großen Technologiekonzerne die Klassenzimmer und ziehen sich künftige Fachkräfte und Kunden heran.

Aus umgedrehten Trinkbechern und drei angeklebten Filzstiften baut der zehnjährige Mark Ziegler einen fantastischen Kritzelroboter. Wie eine futuristische Langbeinmonsterpuppe flitzt das surrende, von Elektromotoren angetriebene Ding über die Papierbahn und zieht dabei bunte Linien. Drei Tage lang haben Mark und 200 andere Kinder unter dem Zeltdach eines alternativen Kulturzentrums in Berlin an ihrem Roboter herumgetüftelt und dabei bereits das Einmaleins der kindergerechten Programmiersprache Turtle gelernt. Später werden sie eine elektronische Schaltung entwickeln, ein Messgerät, das die Verschmutzung von Wasser anzeigt. Der Viertklässler ist begeistert: „Ich finde es toll, zu programmieren – und nicht nur einen Text am Computer einzutippen.“

Das...


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