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Digitale Identität So sollen Bürger die Macht über ihre Daten bekommen

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Digitales Spiegelbild: Eine neue Technologie soll unsere Identität im Netz von Geburt an gegen Missbrauch sichern Quelle: Fotolia, Montage Dmitri Broido

Was wir kaufen, wen wir mögen, was uns bewegt – Google und Facebook kennen uns besser als wir selbst. Nun sollen uns innovative Technologien helfen, unsere Datenhoheit zurückzugewinnen.

Pauls Geburt dauert keine 20 Sekunden. Ein paar Mausklicks nur, schon ist er in der Welt. Und sein Vater, Michael Windisch, hat ihn mit einer digitalen Identität versehen. Es gibt Paul nicht wirklich. Paul ist nur ein Name, den sich Windisch ausgedacht hat. Eine leere Akte, in der ein echter Paul seine Lebensdaten aufbewahren würde: seine Geburtsurkunde etwa, seine Gesundheitsdaten, seine Zeugnisse und Bewerbungsschreiben.

Für Windisch ist Paul daher vor allem Projekt und Projektion. An seinem Beispiel wollen er und seine Kollegen im Innovationslabor der Bundesdruckerei in Berlin zeigen, dass sich die Machtverhältnisse im Internet umkehren lassen. Dass nicht amerikanische Techkonzerne über unsere digitale Identität bestimmen, nicht länger Algorithmen ein Abbild zusammenzimmern, mal mehr, mal weniger präzise. Stattdessen soll jeder selbst die Hoheit über sein digitales Alter Ego haben.

 
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