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Essay Hoppla, das sind ja wir!

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Es ist leicht, sich vor Digitaltechnologien zu fürchten, die uns zahlenförmig erfassen. Schlauer wäre es, zu erkennen: Das ist nur möglich, weil unsere Gesellschaft nicht nur von Individuen geprägt ist, sondern auch von Mustern, denen Datenverarbeitung überhaupt erst Informationen entlocken kann.

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Auch wenn Disruptionsdiagnosen eine irgendwie disruptive Kraft entfalten, fallen neue Techniken, Technologien und Praktiken nicht einfach vom Himmel. Sie können sich nur etablieren, wenn die Gesellschaft etwas mit solchen Techniken anfangen kann. Man denke etwa an die Erfindung der Dampfmaschine. Nicht dass es vorher schon Fabriken der Größe gab, für deren Betrieb man Dampfmaschinen statt Muskel- oder Wasserkraft brauchte, aber eine gesellschaftliche Disposition dafür musste es schon geben, damit jene Maschinerie entstand, die man ohne Dampfmaschine – stationär als Antrieb für Fabriken, mobil als Lokomotive – nicht hätte entwickeln können. Sich etablierende Techniken lösen Probleme – und erzeugen durch ihre Lösungen neue.

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