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Google-Strafe Suche: Einen fairen Wettbewerb

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Google regt sich über die Rekordstrafe der EU auf. Dabei sollte der Konzern den Aufsehern danken – sie zwingen ihn zu Innovation.

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Margrethe-Vestager Quelle: AP

Google ist böse. Nun ist das auch amtlich. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat es attestiert, als sie soeben die Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro gegen den Silicon-Valley-Giganten verhängt hat – wegen wettbewerbsfeindlicher Praktiken seiner Suchmaschine Google.

Während ihre US-Kollegen regelmäßig vor Google kuschten, ist Vestager hart geblieben. Nach ihrer Darstellung ist Google böse, weil die scheinbar neutrale Instanz ihre eigene Preisvergleichsmaschine beim Onlineshopping gegenüber konkurrierenden Angeboten bevorzuge. Das schade allen, aber vor allem den Kunden.

Google kann das finanziell verschmerzen. Etwa 17 Milliarden Euro Gewinn hat das Unternehmen voriges Jahr erwirtschaftet – in einem Quartal also mehr als die gesamte Strafzahlung. Was das Unternehmen härter trifft, ist der Imageschaden, schließlich versteht Google sich ausdrücklich als Konzern, der „nichts Böses“ tun will.

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