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KI für Jobbörsen Das nächste Projektteam besetzt ein Algorithmus

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Job-Plattformen: Wie Algorithmen dafür sorgen sollen, dass ein Projekt an den besten Freiberufler geht – und nicht nur an den, der sich am besten präsentiert. Quelle: Getty Images/Collage Beate Clever

Freiberufler für anstehende Projekte zu finden kostet Unternehmen viel Geld – und ihre Personalexperten Nerven. Neue digitale Vermittlungsplattformen wollen besser sein als Headhunter oder berufliche Netzwerke.

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Wenn Oliver Treubel früher neue Auftraggeber brauchte, kostete das richtig Zeit. Der freie Journalist suchte im Internet nach Interessenten, stimmte sich dann über die Struktur seines Textes, das Honorar und die Abgabefrist mit der Redaktion ab. Ein paar Stunden brauchte er dafür immer – und hatte noch keine Zeile geschrieben. Ähnliche Probleme gab es in der Softwarefirma von Jan Schulz-Hofen: Fiel mal wieder besonders viel Arbeit an, mussten seine Mitarbeiter Überstunden machen.
Heute erleichtern Algorithmen beiden den Job. Journalist Treubel kommt so schneller an neue Aufträge, die genau zu seinem Profil passen. Und Softwareunternehmer Schulz-Hofen nutzt sie, um Projekte an flexible Spezialisten zu vergeben – und zwar an solche, die den komplexen Job auch wirklich machen können.

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