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KI Wie künstliche Intelligenz beherrschbar bleiben kann

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„Die Frage ist, was passiert, wenn Algorithmen irgendwann intelligenter als der Mensch sind – bleiben sie dann noch beherrschbar?“ Quelle: AP

Jaan Tallinn, Mitglied einer EU-Expertenkommission zum Thema künstliche Intelligenz, mahnt zur Vorsicht beim Bau von KI-Systemen – und fordert, dass Europa sein Gewicht stärker in die weltweite Diskussion miteinbringt.

Jaan Tallinn kennt sich aus mit Algorithmen: Der 46-jährige Este ist promovierter Physiker und war als Software-Entwickler unter anderem Mitgründer der Musiktauschbörse Kazaa und des Internet-Telefondienstes Skype; später heuerte er als Manager und Investor des 2014 von Google übernommenen KI-Start-ups DeepMind an.

Doch trotzdem macht er sich Sorgen. Vielleicht auch gerade deshalb: „Die Frage ist, was passiert, wenn Algorithmen irgendwann intelligenter als der Mensch sind – bleiben sie dann noch beherrschbar?“

Künstliche Intelligenz ist heute in jedem neuen Smartphone integriert, sie steuert Fabriken, wertet Behördendaten aus und soll selbstfahrende Autos lenken. Marktforscher der Unternehmensberatung PwC erwarten, dass die Technologie bis im Jahr 2030 in Europa 2,5 Billionen Dollar zur Wirtschaftsleistung beitragen wird, also rund zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

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