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Medien Der Machtkampf im mobilen Web

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Google und Facebook streiten um die Vorherrschaft im Internet. Für Verlage und TV-Sender bietet das neue Chancen – und Gefahren.

Google-Logo auf einem Smartphone Quelle: dpa

Ken Doctor kann sich noch gut an die Jahrtausendwende erinnern. Er war zu jener Zeit Strategiechef von KnightRidder, damals zweitgrößter US-Zeitungsverlag in den USA. Eine kleine Suchmaschine namens Google lenkte immer mehr Leser auf die Webseiten der Blätter. „Wir entschieden, das erst einmal zu beobachten“, erinnert er sich. Im Handumdrehen stieg Google zum mächtigsten Vermittler von Besucherverkehr – Fachjargon Traffic – auf. „Da war es zu spät, Bedingungen zu stellen“, seufzt Doctor, heute einer der gefragtesten Kenner der US-Medienbranche.
Derzeit wiederholt sich die Geschichte im mobilen Web. Wieder tobt ein Kampf um die Vorherrschaft, wieder drohen andere Verlagen und TV-Sendern die Konditionen zu diktieren. Die Hoffnung: Diesmal gibt es gleich starke Rivalen. Damit haben Verleger, so Doctor, anders als in der Google-Ära Alternativen: „Der Wettbewerb um attraktive Inhalte hat zugenommen“, sagt er.

 
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