Menschelnde Maschinen Sprachsteuerung mit Mitgefühl wird Realität

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Sprachassistenten waren lange Zeit komisch. Quelle: dpa Picture-Alliance

Dialoge mit Sprachrobotern waren lange Zeit komisch. Bestenfalls. Nun befreien uns Amazons Alexa und Co. von Tastatur und Touchscreen. Aber es wird noch viel besser. Das Geheimnis der Maschinen: ein Psycho-Trick.

Als Daimler-Chef Dieter Zetsche in diesem Frühjahr in einer alten Fabrikhalle in Amsterdam die neue A-Klasse vorstellt, widmet er den Motoren und dem Design nur wenige Worte. Viel länger, viel begeisterter auch, spricht er über die Art und Weise, wie sich der Baby-Benz in Zukunft bedienen lässt. In den neuen Modellen ersetzt ein riesiges Display die Knöpfe und Schalter in den Armaturen. Von der Heizung bis zum Radio soll sich fast alles per Sprache regeln lassen. „Mercedes, ich habe kalte Füße!“ – schon sorgt das Auto für wärmere Luft am Boden. „Mercedes, wie weit reicht der Sprit?“ – schon vermeldet eine sanfte Stimme die verbleibende Fahrstrecke. „Mercedes, ich habe Hunger!“ – schon empfiehlt das Auto ein Restaurant. Und nicht nur irgendeines. Denn es merkt sich und weiß, welche Küche der Fahrer bevorzugt.

 
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